Samarium (Sm)

Ordnungszahl62
Atommasse150.362 u
KategorieLanthanoid
Elektronenkonfiguration[Xe] 4f⁶ 6s²
Aussehensilberweiß
Dichte (STP)7353 g/L
Schmelzpunkt1345 K
Siedepunkt2173 K
Elektronegativität1.17 (Pauling)
Ionisierungsenergie544.5 kJ/mol
Atomradius185 pm
KristallstrukturTrigonal primitiv
Entdeckt vonLecoq de Boisbaudran (1879)

Kurzbeschreibung

Samarium (Sm) ist ein silbrig-weißes Seltenerdmetall, das mäßig hart ist und wichtige magnetische Eigenschaften besitzt. Es läuft an der Luft langsam an und entzündet sich bei hohen Temperaturen. Die wichtigsten Fakten zu Samarium (Sm) im Überblick:

Verwendung: Eingesetzt in Samarium-Cobalt-Permanentmagneten (SmCo, hohe Temperaturstabilität), als Neutronenabsorber in Kernreaktoren, in Katalysatoren, in infrarotabsorbierendem Glas und als Samarium-153 in der Krebsbehandlung (Strahlentherapie).

Herstellung/Gewinnung: Wird aus Monazit- und Bastnäsiterzen gewonnen. China ist der dominierende Produzent. Unter den Seltenerdelementen mäßig häufig.

Geschichte: 1879 von Paul-Émile Lecoq de Boisbaudran in Frankreich durch Spektralanalyse des Minerals Samarskit entdeckt. Benannt nach dem Mineral, das seinerseits nach dem russischen Bergbauingenieur Wassili Samarski-Bychowez benannt wurde.

Gesundheit & Sicherheit: Gering bis mäßig giftig. Samariumverbindungen können reizend wirken. Das radioaktive Isotop Sm-153 wird medizinisch zur Schmerzlinderung bei Knochenkrebs eingesetzt. Staub kann brennbar sein.

Preis/Markt: Mittleres bis hohes Preisniveau. Die Nachfrage wird von Hochtemperaturmagneten und medizinischen Anwendungen bestimmt. Das Angebot ist an die Produktion Seltener Erden gekoppelt.

Eigenschaften: Mäßig hart, läuft an der Luft langsam an, tritt in den Oxidationsstufen +2 und +3 auf, bildet mit Cobalt starke Hochtemperatur-Permanentmagnete und besitzt sieben natürlich vorkommende Isotope (einige schwach radioaktiv).

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Periodensystem