Seaborgium (Sg)
| Ordnungszahl | 106 |
|---|---|
| Atommasse | 269 u |
| Kategorie | Übergangsmetall |
| Elektronenkonfiguration | *[Rn] 5f¹⁴ 6d⁴ 7s² |
| Kristallstruktur | Kubisch raumzentriert (vorhergesagt) |
| Entdeckt von | Lawrence Berkeley National Laboratory (1974) |
Kurzbeschreibung
Seaborgium (Sg) ist ein synthetisches, radioaktives Transactinoid. Die wichtigsten Fakten zu Seaborgium (Sg) im Überblick:
Verwendung: Keine praktischen Anwendungen. Wird nur in der wissenschaftlichen Forschung verwendet.
Herstellung/Gewinnung: Wird durch Beschuss von Californium mit Sauerstoffionen oder von Curium mit Neonionen in Teilchenbeschleunigern erzeugt.
Geschichte: 1974 von Albert Ghiorso und Kollegen an der UC Berkeley entdeckt. Benannt nach Glenn T. Seaborg, dem einzigen Menschen, nach dem noch zu Lebzeiten ein Element benannt wurde.
Gesundheit & Sicherheit: Stark radioaktiv. Wegen der extremen Seltenheit gibt es keine Gesundheitsdaten.
Preis/Markt: Nicht im Handel erhältlich. Wird nur für die Forschung hergestellt.
Eigenschaften: Radioaktiv, das stabilste Isotop Sg-271 hat eine Halbwertszeit von etwa 2,4 Minuten, chemisch wird ein ähnliches Verhalten wie bei Wolfram erwartet.
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