Plutonium (Pu)
| Ordnungszahl | 94 |
|---|---|
| Atommasse | 244 u |
| Kategorie | Actinoid |
| Elektronenkonfiguration | [Rn] 5f⁶ 7s² |
| Aussehen | silberweiß, läuft an der Luft dunkelgrau an |
| Dichte (STP) | 19816 g/L |
| Schmelzpunkt | 912.5 K |
| Siedepunkt | 3505 K |
| Elektronegativität | 1.28 (Pauling) |
| Ionisierungsenergie | 584.7 kJ/mol |
| Atomradius | 175 pm |
| Kristallstruktur | Monoklin primitiv |
| Entdeckt von | Glenn T. Seaborg (1940) |
Kurzbeschreibung
Plutonium (Pu) ist ein silbergraues, radioaktives Actinoidmetall, das bei Oxidation matt grau anläuft. Es ist eines der wichtigsten Transurane. Die wichtigsten Fakten zu Plutonium (Pu) im Überblick:
Verwendung: Hauptsächlich in Kernwaffen und als Brennstoff in Kernreaktoren (Mischoxid-Brennstoff) verwendet. Pu-238 wird in Radionuklidbatterien für Raumfahrzeuge und früher in Herzschrittmachern eingesetzt.
Herstellung/Gewinnung: Entsteht in Kernreaktoren, wenn Uran-238 Neutronen einfängt und einen Betazerfall durchläuft. Wird durch chemische Wiederaufarbeitung aus abgebrannten Brennelementen gewonnen. Kommt in Spuren natürlich vor.
Geschichte: 1940 von Glenn T. Seaborg, Edwin McMillan, Joseph W. Kennedy und Arthur Wahl an der UC Berkeley entdeckt. Benannt nach dem Zwergplaneten Pluto.
Gesundheit & Sicherheit: Extrem radiotoxisch und einer der gefährlichsten bekannten Stoffe. Alphastrahler, der besonders beim Einatmen oder Verschlucken gefährlich ist. Reichert sich in Knochen und Leber an. Unterliegt strengen Sicherheitskontrollen.
Preis/Markt: Wird nicht gehandelt. Herstellung und Besitz sind durch internationale Verträge und nationale Sicherheitsvorschriften streng kontrolliert.
Eigenschaften: Radioaktiv, silbrig-metallisches Aussehen, das durch Oxidation verloren geht, sehr dicht (19,8 g/cm³), kommt in sechs allotropen Modifikationen vor, pyrophor (entzündet sich in fein verteilter Form an der Luft von selbst), Schmelzpunkt um 640°C.
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