Promethium (Pm)
| Ordnungszahl | 61 |
|---|---|
| Atommasse | 145 u |
| Kategorie | Lanthanoid |
| Elektronenkonfiguration | [Xe] 4f⁵ 6s² |
| Aussehen | metallisch |
| Dichte (STP) | 7264 g/L |
| Schmelzpunkt | 1315 K |
| Siedepunkt | 3273 K |
| Elektronegativität | 1.13 (Pauling) |
| Ionisierungsenergie | 540 kJ/mol |
| Atomradius | 185 pm |
| Kristallstruktur | Hexagonal primitiv |
| Entdeckt von | Chien Shiung Wu (1945) |
Kurzbeschreibung
Promethium (Pm) ist ein radioaktives Seltenerdmetall ohne stabile Isotope. Es ist in der Natur äußerst selten und wird hauptsächlich künstlich hergestellt. Die wichtigsten Fakten zu Promethium (Pm) im Überblick:
Verwendung: Eingesetzt in Leuchtfarben für Uhren und Instrumente (heute weitgehend ersetzt), in Radionuklidbatterien für Herzschrittmacher und Raumfahrzeuge (historisch), in Dickenmessgeräten und in der Forschung.
Herstellung/Gewinnung: Entsteht als Nebenprodukt der Uranspaltung in Kernreaktoren. In der Natur äußerst selten (Spuren in Uranerzen durch Spontanspaltung). Alle Isotope sind radioaktiv.
Geschichte: Von Mendelejew vorhergesagt. Erstmals 1945 von Jacob Marinsky, Lawrence Glendenin und Charles Coryell am Oak Ridge National Laboratory hergestellt. Benannt nach Prometheus, dem griechischen Titanen, der den Göttern das Feuer stahl.
Gesundheit & Sicherheit: Radioaktiv und nur mit geeigneten Vorsichtsmaßnahmen zu handhaben. Sendet Betastrahlung aus. Wegen der Seltenheit nur begrenzte Daten zur Giftigkeit. Erfordert Abschirmung und sicheren Einschluss.
Preis/Markt: Nicht in nennenswerten Mengen im Handel erhältlich. Wird nur für spezielle Forschungszwecke und historische Anwendungen hergestellt. Wegen der schwierigen Herstellung extrem teuer.
Eigenschaften: Radioaktiv (keine stabilen Isotope), das stabilste Isotop Pm-145 hat eine Halbwertszeit von 17,7 Jahren, tritt in der Oxidationsstufe +3 auf, leuchtet aufgrund seiner Radioaktivität schwach im Dunkeln und ist chemisch den anderen Lanthanoiden ähnlich.
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