Berkelium (Bk)
| Ordnungszahl | 97 |
|---|---|
| Atommasse | 247 u |
| Kategorie | Actinoid |
| Elektronenkonfiguration | [Rn] 5f⁹ 7s² |
| Aussehen | silbrig |
| Dichte (STP) | 14780 g/L |
| Schmelzpunkt | 1259 K |
| Siedepunkt | 2900 K |
| Elektronegativität | 1.3 (Pauling) |
| Ionisierungsenergie | 601 kJ/mol |
| Atomradius | 170 pm |
| Kristallstruktur | Hexagonal primitiv |
| Entdeckt von | Lawrence Berkeley National Laboratory (1949) |
Kurzbeschreibung
Berkelium (Bk) ist ein silbriges, radioaktives Actinoidmetall. Selbst unter den synthetischen Elementen ist es relativ selten. Die wichtigsten Fakten zu Berkelium (Bk) im Überblick:
Verwendung: Hauptsächlich als Targetmaterial zur Herstellung schwererer Elemente (Californium und darüber hinaus) verwendet. Wegen Seltenheit und Radioaktivität keine weiteren nennenswerten Anwendungen.
Herstellung/Gewinnung: Wird durch Beschuss von Americium oder Curium mit Alphateilchen oder Neutronen in Kernreaktoren oder Teilchenbeschleunigern erzeugt. Wird nur in Milligrammmengen hergestellt.
Geschichte: 1949 von Glenn T. Seaborg, Stanley G. Thompson und Albert Ghiorso an der UC Berkeley entdeckt. Benannt nach Berkeley (Kalifornien), dem Sitz der Universität, an der es entdeckt wurde.
Gesundheit & Sicherheit: Stark radioaktiv. Wegen der Knappheit nur begrenzte Daten zur Giftigkeit, vermutlich jedoch ähnlich wie bei anderen Actinoiden. Erfordert strengen Einschluss.
Preis/Markt: Nicht im Handel erhältlich. Wird nur für Forschungszwecke hergestellt.
Eigenschaften: Radioaktiv, silbrig-metallisches Aussehen, das stabilste Isotop Bk-247 hat eine Halbwertszeit von 1.380 Jahren, Schmelzpunkt um 986°C.
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